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Kein Gift im Augarten!
Kennen Sie Roundup von Monsanto? Ein Breitbandherbizid, das zur Unkrautbekämpfung gespritzt wird. Es ist schwach giftig für Amphibien und Wasserorganismen. Zur „Unbedenklichkeit“ dieses Pflanzengiftes gibt es viele Studien, viele Fragen sind noch nicht geklärt. Klar ist jedoch, dass es wohl niemand kleinen Kindern oder Hunden zumuten würde, dieses Gift zu berühren oder sogar zu schlucken. Dennoch spritzen es die Bundesgärten im Augarten.
Im Mai konnten BesucherInnen beobachten, wie es von einem Gärtner im Augarten gespritzt wurde. ParkbesucherInnen auf Bänken wurden damit angespritzt, in den Regenlacken auf den Wegen bildete sich weißer Schaum. Kleinkinder spielten in den Lacken, Hunde tranken daraus.
Die Chefin der Bundesgärten hat bereits zugegeben, dass sie das Gift verwenden. Weil es billiger und einfacher zu handhaben ist. Die Stadt Wien hingegen verwendet das Roundup bereits seit Jahrzehnten nicht mehr und bekämpft das Unkraut in den städtischen Parks auf mechanischem Weg, also durch Jäten.
Monsantos Skandalchronik
Übrigens, der Chemie- und Gentechnik-Weltkonzern Monsanto, blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von „Agent Orange“ für den Vietnamkrieg über PCB (polychlorierte Biphenyle) bis zu Dioxin. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Ursprünglich als harmlos gepriesen haben alle diese Substanzen viel Leid über die Menschheit gebracht. Auch Roundup gilt noch als weitgehend harmlos.
Wir Grüne sind der Meinung, dass dieses Gift absolut nichts im Augarten verloren hat. Die Bundesgärten sollen das Unkraut nur durch Jäten bekämpfen.
Wenn Sie das auch so sehen, so protestieren Sie auch gegen den Gifteinsatz im Augarten.
Kopieren Sie unseren Protesttext und mailen Sie ihn an den zuständigen Umweltminister Berlakovich.
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office(at)lebensministerium.at
Textvorschlag an Berlakovich:
Sehr geehrter Herr Bundesminister Berlakovich!
Im Augarten spritzen die Bundesgärten zur Unkrautbekämpfung das Breitbandherbizid Roundup von Monsanto. Viele Fragen über die „Unbedenklichkeit“ dieses Pflanzengiftes sind noch ungeklärt. Klar ist jedoch, dass wohl niemand kleinen Kindern oder Hunden zumuten würde, dieses Gift zu berühren oder sogar zu schlucken. Gift hat im Grünen Wohnzimmer vieler WienerInnen, dem Augarten, nichts verloren.
Ich fordere Sie, Herr Bundesminister daher auf:
Stoppen Sie den Gifteinsatz im Augarten. Die Bundesgärten sollen das Unkraut - so wie das Stadtgartenamt Wien - nur durch Jäten bekämpfen.
Mit freundlichen Grüßen,
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Protestkarte
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