Uschi Lichtenegger
Themenbereiche:
Klubobfrau (Kultur, Frauen, BürgerInnenbeteiligung, Augarten, Nordbahnhof, Zusammenleben)
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Einladung zu Lesung und Gespräch mit Cécile Cordon und Irma Trksak
17.01.2008 | Frauen, SeniorInnen, Topstory
Ich weiß, was ich wert bin! – Irma Trksak. Ein Leben im Widerstand
am 29. Jänner 2008, 19.00 Uhr
GALERIE VOR ORT, Wohlmutstr. 14-16, 1020 Wien
Irma Trksak erhielt 2004 am Internationalen Frauentag von den Grünen Leopoldstadt den Preis „Frau des Jahres“ für ihre unermüdliche Arbeit als Zeitzeugin.
Cécile Cordon schildert nun in ihrem neuen Buch Irma Trksaks persönliche Geschichte und damit auch die der tschechischen und slowakischen Minderheit in Wien. Die Menschen aus Böhmen und Mähren waren als billige Arbeitskräfte gebraucht, ausgenutzt, aber nicht geachtet, obwohl sie Bürger der österreichisch-ungarischen Monarchie waren. Wie Irma Trksak in dem Buch sagt: „Wir waren die Tschuschen von damals“.
Viele von ihnen stellten sich dem NS-Regime mutig entgegen, wurden verhaftet, ins Konzentrationslager deportiert und in vielen Fällen ermordet. Irma Trksak war eine dieser Widerstandskämpferinnen.
Sie war ein Jahr in Einzelhaft und drei Jahre im KZ Ravensbrück inhaftiert und ist eine der letzten noch aktiven ehemaligen Widerstandskämpferinnen, die Österreich bei internationalen Gedenkfeiern zu Ehren der Opfer vertritt. 2007 feierte Irma Trksak ihren 90. Geburtstag.
Nach der Lesung Gespräch mit dem Publikum.
Büchertisch.
Im Anschluss laden die Grünen Leopoldstadt zu einem Glas Wein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!!
Cécile CORDON: Ich weiß, was ich wert bin! Irma Trksak – Ein Leben im Widerstand. Wien: Mandelbaum Verlag 2007. 162 Seiten, ISBN:978385476-234-8, Euro 19.90
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Gerne hier eine Einladung der Grünen SeniorInnen Wien:
Do., 24.01.08 14.00 Uhr
STADTWANDERUNG
zum „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ Teil 1
Treffpunkt: ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5, Vorhof
Die Leopoldstadt war traditionell ein Bezirk, in dem viele jüdische WienerInnen lebten. Der „Weg der Erinnerung“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben bedeutsamen Punkten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar. Das Ziel des Vereins Steine der Erinnerung an jüdische Opfer des Holocausts ist es, mit den in die Gehsteige eingelassenen Messingplatten den öffentlichen Raum so zu verändern, dass ein Stück Wiener Vergangenheit reflektiert und bewältigt wird. Fremdenführer Walter Juraschek wird uns durch den ersten Teil dieses Weges führen (ca. 1 ½ bis 2 Stunden)
Bitte unbedingt um Anmeldung bis spätestens 21.01.08 unter uli.makomaski(at)gruene.at, oder Tel.Nrn. 0676/79 030 56 bzw. 01 689 08 77
Bei einer Führung können ca. 15 Personen teilnehmen, bei größerem Interesse organisieren wir gerne noch einen weiteren Termin bzw. eine Führung durch den zweiten Teil
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