Verlegung der 80A-Station am Praterstern

01.10.2008 | Verkehr/Bezirksentwicklung, Anträge, Rotensternviertel, Prater

Die Bezirksvertretung Leopoldstadt fordert die Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke auf, mit den Wiener Linien in Verhandlungen einzutreten, mit dem Ziel, die derzeitige Haltestelle des 80A in Richtung Taborstraße (zwischen Helenengasse und der Hauptallee) auf die Innenseite der Praterstern-Ringfahrbahn in unmittelbarer Nähe zur U2-Station Praterstern zu verlegen.


Begründung

 

Bedingt durch die Baustelle am Praterstern wurden 3 Busstationen an den Äußeren Ring des Praterstern verlegt. Insbesondere die Ersatzhaltestelle des 80A in Richtung Taborstraße (zwischen Helenengasse und der Hauptallee) ist eine Zumutung für die Busfahrgäste. Um zum Verkehrsknotenpunkt Praterstern (U1, U2, Schnellbahn und 5er) zu gelangen, ist ein langer Umweg (bis zu 300 Meter) nötig. Am Weg dorthin sind zudem einige ampelgeregelte Kreuzungen zu passieren, was zu weiterer Wartezeit führt.

Eine Verlegung dieser Haltestelle auf die Innenseite der Praterstern-Ringfahrbahn in unmittelbarer Nähe zur U2-Station Praterstern wäre ein erheblicher Zeit-, Sicherheits- und Komfortgewinn für die ÖV-BenützerInnen. Diese Maßnahme ist auch ein wichtiger Schritt, um dem von der Stadt Wien selbst gewählten Ziel der Förderung des öffentlichen Verkehrs näherzukommen.

---> abgelehnt von SP, VP und FP

 

SP-BV.Stv. Junek erklärt ausführlich, warum eine Busstation in unmittelbarer Nähe des U2-Abgangs Praterstern nicht möglich sei. Wegen der Bim (5er) und wegen den Lieferantenfahrzeugen. Das können wir zwar nicht im Detail überprüfen, aber es wird wohl stimmen, dass es nicht leicht sein würde. Überzeugt sind wir allerdings nicht, ob es sich bei gutem Willen nicht doch irgendwie ausgehen würde.

In der Diskussion machen wir einen weiteren Verbesserungsvorschlag und bringen ihn auch in Form eines abgeänderten Antrags ein. Die Busstation des 80A solle dann eben dort errichtet werden, wo sich jetzt eine Station der ÖBB-Busse befindet (beim ehemaligen Billa-Ersatzstandort bei der Nordbahnstraße).

Junek erklärt, dass dies auch nicht ginge, weil dort die ÖBB jederzeit mit dem Bau eines Bürogebäudes anfangen könne. Er weiß aber nicht, wann diese Bauarbeiten tatsächlich beginnen werden.

Anm.: Junek sollte die ÖBB einmal fragen, wann sie wirklich mit dem Bauen anfangen wollen. Immerhin soll das 80A-Stations-Provisorium bei der Hauptallee noch bis Mitte 2009 Bestand haben, also noch das ganze Schuljahr. Vielleicht fangen die ÖBB aber erst danach mit dem Bau an.

Jedenfalls ist der derzeitige Zustand inakzeptabel, weil viel zu gefährlich und umständlich für die Busfahrgäste.

 

 







Zurück zu: Grüne Anträge in der Bezirksvertretung