Adi Hasch
Themenbereiche:
Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen
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Prater-Skandal: Neue, brisante Hintergrundinformationen
Für das Ausgleichsverfahren, das heute verhandelt wird, wurde ein Ausgleichsbericht erstellt, der den Grünen anonym zugespielt wurde.
Dieser enthält brisante Informationen über die Hintergründe zum Fall "Riesenradplatz". Zusammenfassend entsteht der Eindruck, dass "explore 5d" zwar mit der Aufgabe überfordert war und nicht die entsprechenden Kompetenzen für die Abwicklung des Projektes hatte, allerdings nun als Sündenbock für die Versäumnisse der Riesenradplatzerrichtungs GmbH herhalten muss. Offensichtlich war den Verantwortlichen schon seit November 2007 bekannt, dass die Leistungen weder zeitgerecht noch im budgetierten finanziellen Rahmen abgewickelt werden können.
Als die Riesenradplatzerrichtungs GmbH sah, dass für das Projekt aufgrund des schlechten Managements keine zusätzlichen Mittel seitens der Stadt Wien zu erwarten war, entschied man sich offensichtlich dazu, die Zahlungen einzustellen, den Vertrag aufzukündigen und explore 5d in Konkurs zu schicken. Somit wusste man, dass nicht mehr 100% der vereinbarten Leistungen zu bezahlen, sondern im Rahmen des Ausgleichs nur mehr 40% zu bezahlen wären und das Projekt im budgetierten Rahmen bleiben könnte. Offensichtlich hat man sich aber auch hier verspekuliert, denn es fehlen laut Bericht etwa 6,5 bis 7 Mio Euro für den Ausgleich. Fraglich ist nun, wer diese Entscheidung getroffen hat: Waren es Riesenradplatzerrichtungs GmbH Geschäftsführer Wurz und Vizebürgermeisterin Grete Laska allein, oder spielte auch die Immoconsult eine Rolle?
Die Leidtragenden sind jedenfalls die am Bau beteiligten UnternehmerInnen, die man bewusst über die Klinge springen lässt. Sowohl der Geschäftsführer der Riesenradplatzerrichtungs GmbH als auch Vizebürgermeisterin Grete Laska sind dafür verantwortlich.
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