Michael Galhaup
Themenbereiche:
Umwelt, Bezirksentwicklung,Erneuerbare Energie, Kinder
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Kleingartenverein Wasserwiese abgeblitzt
20.10.2006 | Topstory, Umwelt, Prater
Die MA22-Umweltschutz verhindert Parkplätze im Landschaftsschutzgebiet und erteilt SPÖ-Bezirksvorsteher Kubik, der antragstellenden FPÖ und dem KGV Wasserwiese eine Abfuhr.
In der letzten Sitzung des Bezirks-Umweltauschusses wurde Tachles geredet: Das Rodungsansuchen des KGV Wasserwiese, auf Schlägerung von 9 Bäumen im Landschaftsschutzgebiet um dort 67 Parkplätze zu errichten, wurde von der MA22-Umweltschutz entschieden zurückgewiesen. Sinngemäß hieß es, dass man sich mit 99,9%iger Sicherheit nicht vorstellen könne, für diese Fläche mit der Widmung „SPK“ (Schutzgebiet Park), einen positiven Bescheid auszustellen.
Ein herber Rückschlag für SP-Bezirksvorsteher Kubik und die antragstellende FPÖ: Das Buhlen um Wählerstimmen ging nach hinten los. Bereits im Zuge der Umwidmung der Kleingartenanlage in „Ganzjähriges Wohnen“ wurde von der MA21A-Stadtplanung festgehalten, dass die vorhandenen Autoabstellplätze nicht ausreichen und daher eine Umwidmung der Anlage nicht befürwortet werden könne. Dieser Fachmeinung schlossen sich auch die Grünen an. Doch diese Bedenken wurden - wie so oft - weggewischt. Fazit: Kurz danach wurde vom KGV bereits ein Kinderspielplatz liquidiert und in einen Autoparkplatz umgewandelt.
Doch nun scheint tatsächlich eine Grenze erreicht zu sein: die MA22-Umweltschutz stellte unmissverständlich klar: Die Errichtung von Parkplätzen im Landschaftsschutzgebiet ist tabu ! Hoffentlich merken sich das die Genossen ...
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