Adi Hasch
Themenbereiche:
Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen
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Die neue Wirtschaftsuni – eine Riesenchance für die Leopoldstadt
31.01.2008 | Topstory, Verkehr/Bezirksentwicklung, Bildung, Stuwerviertel, Prater
In wenigen Jahren wird die neue Wirtschaftsuniversität auf dem heutigen Messegelände ihren Betrieb aufnehmen. Wir Grüne begrüßen das. Denn dieses Vorhaben bietet mehrere Chancen, die - optimal genutzt - entscheidend für das Gelingen dieses Großprojektes sind.
Positive Ausstrahlung
Wir erwarten uns, dass bereits bei der Planung darauf geachtet wird, dass die Uni nicht zu einer „Trutzburg“ wird, sondern auch Anknüpfungspunkte und auch Öffnungen zum Bezirk – und hier speziell zum Stuwerviertel – geschaffen und entwickelt werden.
Vernünftige Verkehrslösung – 21er muss bleiben
Die U2 als einziges öffentliches Verkehrsmittel ist sicher nicht ausreichend. Es besteht daher die abermalige Gelegenheit, die Straßenbahnlinie 21 als Zubringerin zu erhalten, und mit einer Verschwenkung über die Südportalstraße auch eine Uni der kurzen Wege zu bauen. Die bereits jetzt ungeliebten Autobuslösungen, als Ersatz für den 21er, wären damit hinfällig.
Ökologisches Bauen
Bei diesem WU-Neubau hat die Bauherrin, die Republik Österreich, eine Riesenchance, ein ökologisches Großprojekt zu entwickeln, das die Augen der Welt auf uns richten würde. Bestmöglich ist sicher eine Universität in Passivbauweise: Nutzen der Erdwärme zum Heizen und Kühlen, Selbstversorgung mit Sonnenenergie, intensive Dachflächen- und Fassadenbegrünung zur Stabilisierung des Mikroklimas im hochsensiblen grünen Prater.
Keinesfalls darf und soll die Wirtschaftsuniversität ein im 08/15-Stil errichteter Campus werden. Ob die Verantwortlichen im Staat und in dieser Stadt einen zukunftsorientierten und ökologischen Blick entwickelt haben, oder immer noch in ihren alten Schemata denken, werden wir in Kürze beurteilen können.
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