Adi Hasch
Themenbereiche:
Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen
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Wieder alles offen im Augarten?
26.10.2007 | Topstory, Verkehr/Bezirksentwicklung, Kultur, Karmeliterviertel, Augarten, Volkertviertel
Fragen über Fragen zum Thema Augarten. Die Erstellung des Leitbilds geht nur schleppend voran. DCV und Sängerknaben operieren inzwischen im Hintergrund.
Wann kommt endlich das Leitbild für den Augarten, das den Menschen bei der von uns beantragten Bürgerversammlung im Mai versprochen wurde? Was ist mit den Flaktürmen?
Dürfen die Sängerknaben ihren „Palazzo Prozzo“ bauen oder kommt doch das Filmarchiv zum Zug? Kommen zusätzliche Eingänge und Parkquerungen für die Besucher?
Ist eine Baumschule der Bundesgärten in einem Park mitten in der Stadt notwendig, oder könnte diese nicht auch am Stadtrand angesiedelt werden?
Worauf müssen sich die AnwohnerInnen und NutzerInnen des Augartens sonst noch einstellen?
Viele Fragen, deren Klärung längst überfällig sind. Man hat wirklich den Eindruck, dass die Stadt Wien und die Burghauptmannschaft als Verwalter des Augarten schlafen.
Oder doch nicht?
Denn die Firma DCV hat mittlerweile bei der Baubehörde - MA 37, Pläne für den Umbau der Flaktürme in ein Datencenter eingereicht. Lift an der Außenseite und zwei Stockwerke inklusive. Das ging aber nur mit der Unterschrift der Burghauptmannschaft.
Für uns Grüne ist es unerklärlich, dass die Burghauptmannschaft hier noch vor der Erstellung des Leitbildes für den Augarten, in welche auch die Bevölkerung eingebunden werden soll, ihre Zustimmung zum Umbau erteilt. Jetzt sind die MA37 und Stadtrat Rudi Schicker gefordert, das Ansuchen auch auf seine Parkverträglichkeit hin zu prüfen. Wie dies ohne ein Leitbild für den Augarten gehen soll, ist fraglich.
Daher fordern wir: Aufwachen! Stopp aller Umbaupläne im Augarten!
Keine Entwicklung von Geheimleitbildern! Sondern die rasche Erarbeitung des versprochenen Leitbildes, um eine frühe Einbindung der NutzerInnen und AnwohnerInnen des Augartens zu gewährleisten.
Wir bleiben dran, denn der Augarten ist zu kostbar, um ihn Privatinteressen zu überlassen.
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