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Peter R. Horn

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Kultur, Bezirksentwicklung

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Bürgerversammlung zum Projekt der Wiener Sängerknaben

20.12.2006 | Anträge, Demokratie, Augarten

Nachdem bereits eine weitere Verbauung des Augartens mit der Eventhalle der Sängerknaben am "Augartenspitz" droht, und sowohl AnrainerInnen und NutzerInnen von offizieller Seite noch keinerlei Information erhalten haben, ersucht die Bezirksvertretung Leopoldstadt Bezirksvorsteher Gerhard Kubik in den nächsten Wochen eine bezirksweite Bürgerversammlung nach § 104c der Wiener Stadtverfassung zum Projekt der Wiener Sängerknaben einzuberufen.


BEGRÜNDUNG

Die bisher stattgefundenen Informationsveranstaltungen wurden ausschließlich von privaten Institutionen wie den Aktionsradius Augarten oder den Wiener Sängerknaben abgehalten. Die Einladungen erfolgten über deren Adressdateien oder über Mundpropaganda. Keinesfalls wurde dazu flächendeckend im 2. Bezirk eingeladen.

Ein Projekt, wie die Eventhalle der Sängerknaben, stoßt aber bei den BewohnerInnen auf sehr viel Widerspruch und fordert daher auch die Bezirksvorstehung zum Handeln, sprich zur Informationspflicht auf. Da die Behörden der Stadt Wien - MA 21, MA 19, MA 22, MA 46 u.a.m. - dem Vernehmen nach sich in den nächsten Monaten mit der Baubewilligung beschäftigen und auch einen Bescheid für oder gegen die Errichtung ausstellen werden, wäre es zweckmäßig allfällige Interessen der Bürgerinnen und Bürger abzuklären und zu berücksichtigen.

Darüber hinaus ist es auch eine gute Gelegenheit für den Bezirk seinen Standpunkt zur seinerzeitigen Resolution "… der Nichtverbauung des Augartens" darzulegen.

Da von Seiten der Betreiber der Halle bei den diversen Veranstaltungen immer wieder von verschiedenen Akkordierungsgesprächen mit den Dienststellen der Stadt Wien die Rede war, wäre es begrüßenswert, wenn diese Dienststellen ebenfalls in einer Bürgerversammlung selbst, oder mit der Stimme des Bezirksvorstehers, Fragen zur Bauabwicklung, über die Auswirkungen auf die Umwelt (Lärm, Luft, Staub), dem Ensembleschutz oder über die zukünftigen Verkehrsbelastungen, verbindlich Auskunft geben würden.

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Der Antrag wurde ohne Debatte einstimmig angenommen.

 







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