Radfahren gegen die Einbahn in der Lilienbrunngasse
28.03.2007 | Anträge, Verkehr/Bezirksentwicklung
Die Bezirksvertretung Leopoldstadt ersucht die zuständigen Stellen der Stadt Wien, die Einbahn in der Lilienbrunngasse für den Radverkehr zu öffnen und dafür einen Radstreifen einzurichten. Gleichzeitig soll durch den Entfall einer Parkspur der Gehsteig in der Lilienbrunngasse verbreitert werden.
Begründung
2007 wird die Volksgarage Manés-Sperber-Park in der Lilienbrunngasse eröffnet. Laut MasterPlanVerkehr 2003 sollen bei der Errichtung von öffentlichen Garagen und Wohnsammelgaragen im Umkreis von 500 m die Stellplätze im öffentlichen Raum verringert werden, um Defizite für FußgängerInnen und RadfahrerInnen abzubauen. Die Reduktion der Oberflächenstellplätze soll dabei zumindest ein Drittel der neu errichteten Garagenstellplätze betragen.
Die Lilienbrunngasse war früher die direkte Fortsetzung der Rotenturmstraße in den 2. Bezirk und die kürzeste Verbindung zu Taborstraße und zur Hauptradverbindung durch die Gr. Sperlgasse zum Augarten. Durch die Umdrehung der Einbahn in der Lilienbrunngasse wurde diese Verbindung unterbrochen. Die verkehrliche Neuorganisation im Zuge des Volksgaragenbaus und die Vorgaben des MasterPlansVerkehr 2003 ermöglichen nun, diese Verbindung wieder herzustellen.
Durch das Auflassen einer Parkspur ist aber nicht nur die Einrichtung eines Radstreifens gegen die Einbahn möglich, sondern auch die Verbreiterung eines Gehsteigs in der Lilienbrunngasse. Zur Zeit sind auch die Gehsteige in der Lilienbrunngasse weit von den Vorgaben des MasterPlansVerkehr 2003 („Mindest-Gehsteigbreite von 2,0 Meter“) entfernt. Doch dieser Weg wird von den BesucherInnen des Dianabads – darunter viele Kinder aus dem Schulzentrum Kl. Sperlgasse – stark frequentiert.
Dieser Antrag ist der Verkehrskommission zuzuweisen.
=> Der Verkehrskommission zugewiesen. Gegen die Stimmen der ÖVP und Teilen der FPÖ.
Zurück zu: Grüne Anträge in der Bezirksvertretung





