Ersatzbusse für Linie 21: weniger Leistung, höherer Preis

04.05.2008 | Topstory, Verkehr/Bezirksentwicklung, Karmeliterviertel, Handelskai, Rotensternviertel, Volkertviertel, Stuwerviertel

Die Öffi-Pläne der Stadt Wien nach Einstellung des 21ers bringen Verschlechterungen und keine Einsparungen.


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Nach genauem Studium der neuen Fahrpläne der Ersatzbusse der Stadt Wien für die Straßenbahnlinie 21 zeigt sich: Die LeopoldstädterInnen müssen nach der Einstellung des 21ers schlechtere Verbindungen und längere Wartezeiten in Kauf nehmen, insgesamt droht der Ersatz sogar teurer zu werden als der Erhalt der Linie 21. Die Pläne der Stadt Wien für den Ersatz des 21ers sind absolut unzureichend und ein einziger Fleckerlteppich, der zu häufigem Umsteigen und langen Fußwegen führt.

Folgende Änderungen im Busnetz in der Leopoldstadt soll es ab 10.Mai geben. Der 80A wird über den Praterstern hinaus bis zur U2-Station Taborstraße verlängert, aber nicht am Abend und am Sonntag. Der 11A wird bis zur U2-Station Krieau verlängert, jeder 2. Bus bis zur U2-Station Stadion, aber nicht am Abend und am Sonntag. Der 80B wird bis zur U2-Station Krieau verlängert. Der Bus 77A fährt nicht mehr über die Lusthausstraße bis zum Lusthaus, sondern wird über den Handelskai umgeleitet. Schließlich soll es bei allen diesen Buslinien Intervallverkürzungen geben, die aber bei weitem nicht an das derzeitige Intervall des 21ers heranreichen.

Alle diese Änderungen erhöhen natürlich die Betriebskosten für die Wiener Linien beträchtlich. Stadträtin Brauner konnte mir bisher nicht erklären, wie hoch diese zusätzlichen Betriebskosten sind. Es sollte mich nicht wundern, wenn sie in der gleichen Größenordnung liegen wie die Betriebskosten des 21ers. Damit ist für mich das Argument von Stadträtin Brauner, dass nämlich der 21er so teuer sei, entkräftet und es stellt sich für mich die Frage, wieso sie und die Wiener Linien weiterhin an den unsäglichen Ersatzbuslösungen festhalten.







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